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Wärmedämmung

 

 

Deutschland hat in seinem Gebäudebestand die größten Einsparmöglichkeiten. Neubauten brauchen im Vergleich zu Altbauten nur etwa 1/3 des Heizenergiebedarfs. Das ist besonders bemerkenswert, da ca 87% der Energie im Haushalt für Warmwasser und Heizung aufgewendet werden. Davon entfallen gut 75% auf die Heizung.
Rund 80% des Energieaufwandes könnten dabei eingespart werden - durch fachgerechte Sanierung. In der Praxis wird dabei jedoch nur ein Drittel genutzt.
Neben dem Energiesparen steht dabei noch ein anderer Faktor ganz oben - der Wertgewinn der Immobilie.


 

Der Wärmedämmung fällt dabei eine sehr hohe Bedeutung zu. Beginnend am Dach, wo dei größten Energieverluste auftreten, über eine Wärmedämmung des Mauerwerks bis hin zu den richtigen Fenstern.
Neben der richtigen Auswahl an Dämmstoffen ist es auch wichtig diese Dämmung fachgerecht auszuführen. Wärmebrücken könnten sonst zu Schäden am Mauerwerk oder zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Wohnraum führen. Wärmebrücken entstehen sehr oft im Bereich von Ecken und Nischen, immer dort wo eine geringere Wärmedämmung vorhanden ist im Vergleich zur Wärmedämmung der Außenhülle des Hauses. Sie lassen sich mittels Thermografie sehr gut erkennen.

 

Fenster gestalten nicht nur das Anlitz eines Wohnhauses, ihnen kommt auch eine wichtige Rolle in der Wärmedämmung zu. Sie müssen nicht nur verhindern, das im Winter die erzeugte Wärme nach außen dringt, im Sommer sollen sie auch vor einer Aufheizung schützen.
Dabei kommt es auf die richtige Verglasung, die richtigen Konstruktion und den richtigen Rahmen an. Moderne Fenster erreichen schon lange bessere Dämmwerte als nicht oder schlecht isolierte Wände.
Zudem ist es wichtig , das Fenster und Türern dicht sind und die Wärme nicht durch Zugluft nach außen transportiert wird. Gleiches gilt auch für -meißtens nachträglich - Kanäle für die E-Installation und Heizungsrohre. Neben der geringen Luftdichtigkeit, sind diese auch sehr oft Stellen wo sich Wärmebrücken bilden können.


 

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