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![]() | Was ist der Energieausweis? |
Der Energieausweis... [Mehr]
![]() | Was bedeutet verbrauchsorientierter Energieausweis? |
Der verbrauchsorientierte... [Mehr]
![]() | Was ist der begdarfsorientierte Energieausweis? |
Bedarfsorientierte Ausweise [Mehr]
![]() | Was ist ein Blower Door Test? |
Blower Door ist ein Test zur Überprüfung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Dabei erzeugt ein Ventilator einen Über- oder Unterdruck im Haus. Aufgrund entstehender Druckänderungen können Fachleute Rückschlüsse über mögliche undichte Stellen im Gebäude ziehen.
![]() | Was versteht man unter Endenergie? |
Der Endenergiebedarf gibt die ausschließlich vom Gebäude benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung in Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr (kWh/(m2a)) an. Letztendlich das, was Sie als Kunde bezahlen müssen.
![]() | Was ist der Primärenergiebedarf? |
Auf Basis des Endenergiebedarfs bestimmt der Primärenergiededarf den durch den Umwandlungsprozess erforderlichen gesamten Energiebedarf des Gebäudes in Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr. Die Endenergie wird mit einem sogenannten Primärenergiefaktor multipliziert, welcher abhängig ist von der Art der Energiebereitstellung. So benötigt man für die Bereitstellung einer Kilowattstunde elektrischen Stroms als Nutzenergie für den Verbraucher schätzungsweise drei Kilowattstunden Primärenergie in Form von Kohle oder Erdöl. Der Primärenergiebedarf gibt damit auch den Wert des Umweltverbrauchs an. Ein Haus mit Ölheizung hat deshalb bei gleicher Dämmung einen höheren Primärenergiebedarf als ein Haus, das mit erneuerbaren Energien geheizt wird.
![]() | Was bedeutet der Transmissionswärmeverlust? |
Das ist die Wärmeenergie, die von beheizten Räumen nach außen "verloren" geht. Der Verlust ist abhängig von Wärmebrücken und undichten Stellen sowie von der Wärmeleitfähigkeit der Gebäudehülle, von Baumaterialien und Dämmung. Für jedes Gebäudeteil ist in der EnEV ein zulässiger Höchstwert vorgegeben. Je niedriger der Wert, desto besser ist das Haus isoliert.
![]() | Was sind Wärmebrücken? |
Wärmebrücken sind Stellen in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen entweichen kann als durch angrenzende Bauteile - etwa Fenster oder Rollladenkästen. Dort kann sich Kondenswasser bilden und die Bausubstanz gefährden.
![]() | Was ist Solarthermie? |
Solarthermie nutzt die Wärmeenergie der Sonne. Sie wird üblicherweise genutzt, um in Sonnenkollektoren Wasser für Heizung und Verbrauch zu erwärmen - im Gegensatz zur Photovoltaik, bei der aus der Lichtenergie der Sonne Strom erzeugt wird.
![]() | Was versteht man unter Photovoltaik? |
Bei der Photovoltaik wird die Energie der Sonne in elektrischen Strom umgewandelt. Bei der Umwandlung wird der photoelektrische Effekt ausgenutzt. Dabei wird ein Photon von einem Elektron, das – z. B. in einem Atom oder im Leitungsband eines metallischen Körpers – gebunden ist, absorbiert und das Elektron dadurch aus der Bindung gelöst. Die Energie des Photons muss dazu mindestens so groß wie die Bindungsenergie dieses Elektrons sein.
![]() | Was ist ein KfW 40 oder KfW 60 Haus? |
Dies sind die Bezeichnungen von Energiestandards für Häuser, deren Jahres-Primärenergiebedarf niedriger ist als 40 bzw. 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche (kWh/(m2a)). Außerdem muss der Transmissionswärmeverlust mindestens 45 % bzw. 30 % unter dem in der EnEV angegebenen Höchstwert liegen. Durch die Aktualisierung der EnEV können sich ab 2009 Änderungen ergeben.
![]() | Was ist ein Passivhaus? |
Ein Passivhaus ist ein Haus, dessen Wohntemperatur sowohl im Winter als auch im Sommer nicht über ein separates Heiz- oder Klimatisierungssystem, sondern "passiv" reguliert wird. Der überwiegende Teil des Wärmebedarfs wird aus passiven Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen oder technischen Geräten gedeckt. So benötigen Passivhäuser für die Wärmeregulierung weniger als 15 kWh/(m2a) - ein durchschnittliches Wohnhaus benötigt knapp 300 kWh/(m2a).
![]() | Was bedeutet Hydraulischer Abgleich? |
Das ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Heizungsanlage den höchstmöglichen Wirkungsgrad erreicht. Dafür wird das System so eingestellt, dass jeder Heizkörper im Haus mit genau der Wärmemenge versorgt wird, die er benötigt - unabhängig davon, wie weit er von der Wärmequelle entfernt ist. Bei Heizungen ohne hydraulischen Abgleich wird die Heizenergie weniger effizient genutzt, weil Heizkörper, die näher am Kessel sind, heißer werden als solche, die weiter entfernt sind. Der hydraulische Abgleich reduziert so nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigert gleichzeitig den Wohnkomfort.
